Bei der Scala handelte es sich um ein elektronisches Puppentheater, das im Themenbereich Alt Berlin stand.

Daten

Bestand
1977 bis 1998
Typ
elektronisches Puppentheater
Standort
heute: Schauspielhaus

Infos

Die Scala wurde 1977 eröffnet. Sie war ein Nachbau der gleichnamigen Varieté-Bühne, die von 1920 bis 1944 in Berlin stand und von vielen internationalen Künstlern besucht wurde. Das Original wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört. In Werbevideos heißt es über die Scala, dass sie im Phantasialand stehe, als sei sie nicht im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche versunken.

Die erste Show, die in der Scala gezeigt wurde, war die Affenshow Klimbimski, die gleichzeitig das erste elektronische Theater Deutschlands gewesen ist. Die Affen waren größtenteils dabei zu sehen, wie sie zusammen Musik gemacht haben. In dieser Show wurde später unter anderem das erste Phantasialand-Lied verwendet. Im Jahr 1983 wurde die Affenshow Klimbimski aus dem Programm genommen.

Abgelöst wurde die Affenshow Klimbimski durch die Starparade. Auch bei dieser Show handelte es sich wieder um ein elektronisches Puppentheater, in dem Tiere Musik gemacht haben. Der Untertitel der Starparade war demzufolge „Das Festival der Tiere“. Hier war unter anderem eine Puppe zu sehen, die Elvis Presley darstellen sollte. Im Allgemeinen ging es in der Starparade darum, verschiedene Länder und Kulturen beim Feiern und Musizieren zu präsentieren.

In den Jahren 1998 und 1999 wurde die Scala nach und nach zum Schauspielhaus umgestaltet. Zunächst wurde nur das Innere des Theaters verändert, bis schließlich auch die äußere Gestaltung folgte. Seitdem wird dort der Film „Pirates in 4D“ mit Leslie Nielson und Eric Idle in den Hauptrollen gezeigt.

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Die Animatronics aus der „Affenshow Klimbimski“ wurden an den Avonturenpark Hellendoorn verkauft, wo sie bis 2003 noch in der „Magical Monkey Show“ aufgetreten sind.